Freitag, 1. Juni 2007

Touchdown Frankfurt a.M.

Wir reisen zurück zum 22. Mai 2007.

Am Tag vor unserem Ausflug nach NYC genossen wir den Sonnenuntergang in den Gärten des Arington House, hoch über den Grabsteinen des berühmten Arlington Cemetary westlich des Potomac. Trotz des historisch beladenen Bodens behauptete sich das Gefühl einer harmonischen Gelassenheit und Vorfreude auf die kommenden Tage.



Die Fahrt nach



war lang, dank Tempomat und Klimaanlage jedoch enstpannt. Entsprechend schallte es uns in Manhatten entgegen:



"The Village" hatte aber auch einiges zu bieten. Time Square,...



...Taxen und alte Karren...



...ohne Ende Stretch-Limos...



...Matrosen (und Matrösen) vor dem Stier an der Wall Street...



...natürlich auch ein Muss für den WP.



Auch die Polizeipräsenz war wieder beeindruckend, die Arbeitsatmosphäre war allerdings gelassener als in DC.



Noch gelassener ging es im Central Park zu, wo Softball und Jazz gespielt wurde.



Schorsch Dabeljuh B., genannt



war auch hier nicht anzutreffen, sonst hätten auch ihm sicherlich einige New Yorker zugerufen:



Der hier war allerdings freundlich:



Und auch der WP ließ keine Gelegenheit für einen Schwatz mit New Yorker Eingeborenen
aus.



Dafür musste er auch der "Staten Island Ferry" den Aufregungen der letzten Tage Tribut zollen...



...während sich der FG vor "Miss Liberty" in Szene setzte.



Vorbei an vielen vielen Wolkenkratzern...



...ging es dann gegen Abend auf das Rockefeller Center, wo wir vom "Top of the Rock" in der untergehenden Sonne das Empire State Building bestauen konnten.





Mehr Fotos gibt es auf der WP- Seite zu bestaunen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Broocklyn...



...um von dort aus die Skyline zu betrachten...



... und über die Brocklyn Bridge erneut Manhatten zu Fuß zu erkunden. Der Tag in NYC war allerding recht kurz, weil wir am Nachmittag bereits nach Washington D.C. zurück fuhren.



Da wir erst nach 6 Stunden ankamen und es dementsprechend spät war, gingen wir an dem Abend nicht mehr an den Start. Samstag abend waren wir allerdings wieder dabei und feierten im Kneipenviertel "Adams Morgan" in denselben hinein.

Nach einer zweistündigen Nachtruhe ging es dann - begleitet vom Geknatter tausender Motorräder - zum Flughafen, wo ich die Heimreise antrat. Zuerst kam ich in den Genuss, mit einer 9- reihigen Propellermaschine und einer Zweimann- Besatzung (Pilot, Stewardess) von D.C. nach Philadelphia zu jetten (Gepäck nahm man direkt aus der Maschine heraus).


Dann - wieder mit einer zweistündigen Verpätung wegen Überfrachtung - trug mich ein großer Vogel übers Meer nach Frankfurt zurück, wo ich dann endlich um halb neun Montag Morgen landete.



Das war`s dann wohl.

Hallo WP- wo fliegen wir als nächstes hin? Der Koffer steht schon bereit! (Hab gerade Susann reinkriechen sehen).
FG


Montag, 21. Mai 2007

Enforcement Officer Remembrance Day

"This is D.C., man, you cant't walk around with a knife!"

Mit diesen harschen Worten belegte mich der Sicherheitsbeamte am Eingang zum Capitol, nachdem ich ihn freundlich gefragt hatte, ob er mein Schweizer Taschenmesser für mich aufbewahren könnte. Ich wurde aufgefordert, es in den großen grauen Mülleimer vor dem Eingang zu schmeißen, in dem sich bereits hauptsächlich Wasserflaschen befanden. Das war mir zu bunt, deshalb verzichtete ich darauf, das Capitol zu besichtigen. Das Messer habe ich aber dennoch sicherheitshalber zu Lothar in die Kanzlei gebracht.

Heute war Sight- Seeing- Tour, meine Füße sind wund, meine Gesichtshaut verbrannt. Aber die Tour war klasse, hier nur eine winzige Auswahl:

White House


Capitol



Washinton Monument mit dem berühmten (auch von Forrest Gump bekannten Reflecting Pool)



Lincoln Memorial



Vietnam Memorial



Keiner wollte mit mir Schach spielen.



Gegen abend kam aber George Bush seinerseits mit dem Hubschrauber vom Spielen nach Hause ins Weiße Haus.



Am Tag zuvor waren wir übrigens bei den Nachbarn zum Abhängen, Essen und Trinken eingeladen. Wir spielten Football und Lothar gab ein Geburtstagsständchen, welches er aber heimlich Christine widmete ("Oh, ooooooohne Di-hich...")





Abends haben wir noch eine Tour in die City für Nachtaufnahmen gemacht.





Heute abend waren wir in der Mall, da habe ich dem W.P. eine neue Fernbedienung gekauft. Auf der Packung war das Versprechen zu lesen: "Never lose your remote control in the couch again"



Na dann!

Euer FG

Lehre des Tages:
D.C. hat wahrscheinlich das höchste Polizeiaufgebot der Welt. Was stand auf dem Korea War Memorial? Freedom is not free. Aber mein Taschenmesser brauche ich noch zum Äpfelschneiden, man.

Sonntag, 20. Mai 2007

Down to the Waterfront

Der Magen hat sich wieder beruhigt. Ich glaube nicht, dass es das viele (schlechte) Bier gewesen ist, sondern das gestrige Mittagessen im "Popeye" welches schon seit längerem dort vorgehalten worden sein musste. Wir hätten gleich wieder rausgehen sollen, als wir gesehen hatten, dass wir ziemlich die Einzigen dort sind. Der WP - nach eigener Aussage mit einem "Saumagen" ausgestattet, hat dann auch noch meine Portion verdrückt.

Aber der Reihe nach:

Am Abend des 18. Mai sind wir abends natürlich noch steil gegangen. Es war schon dunkel, als wir Adams Morgan enterten.



Das Bier floss wieder in Strömen und auch die Tanzfläche blieb nicht unbehelligt.



Gegen 3 Uhr nachts, als die Clubs alle Partygänger auf die Straße würgten, nahm ich die Gelegenheit war, nach Deutschland (dort: 9:00 Uhr morgens) zu telefonieren und mein Wohlbefinden bekannt zu geben.




Gegen halb 4 waren wir zuhause. Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr verfolgten wir auf Einladung der Deutschen Botschaft das Bundesliga-Finale im Fernsehen.





Im Anschluss bekräftigten wir offiziell die WP-FG Freundschaft im Presseraum.



Danach ging es zu einem Abstecher auf den Campus der Georgetown- Universität, wo zur Zeit die Verabschiedungsfeier (Graduation) der Absolventen stattfand.



Der WP war einer der wenigen, die keinen Abschluss vorweisen konnten. Zumindest stand er unter Polizeischutz, auch wenn der im Hintergrund erkennbare Officer die Zügel lang ließ.



Dann ging es runter zum Potomac, im Hintergrund ist übrigens das Watergate- Gebäude mit seiner runden Außenfassade zu erkennen.



Auf dem Potomac wurde ein Drachenbootrennen veranstaltet. Der WP dachte daran, dass auch er sich eigentlich vorgenommen hatte, während seines USA- Aufenthaltes regelmäßig Sport zu treiben. Es blieb allerdings beim Vorsatz.



Zum Ausgleich kaufte er sich erstmal eine CD.



Zuhause angekommen, wurde erstmal die Glotze angeschmissen, es gab Amateur-Videos mit lustigen häuslichen Unfällen (WP: "Ey, das kann nicht wahr sein, was die mit den Tieren anstellen, da hätte in Deutschland schon längst die Tierschutzbehörde eingegriffen!"- Da pickte gerade ein forsches Huhn im Hintern einer Hauskatze rum, die noch überlegte, ob sie das jetzt cool finden sollte).



Da uns ein Abend im Keller nicht zusagte, gingen wir abends wieder steil. Das geht natürlich nicht ohne Geld.



Aber die Investition sollte sich für den WP lohnen.



Leider fuhr nachts um drei kein Bus mehr. Auch die Taxen fuhren alle vorbei, so dass wir über eine Stunde nach Hause laufen mussten und wieder erst um kurz vor vier ins Bett fielen.



Heute werden wir kein Bier trinken. Zumindest nicht vor heute abend.



Lehre des Tages: Das hiesige Bier ist es nicht wert, das Auto stehen zu lassen.

Euer FG